Der Magier: Jeder Mensch kann zaubern

Der Magier steht für Wille und Kontrolle über sich selbst
Der Magier steht für Wille und Kontrolle über sich selbst

Die einzelnen Tarot-Karten besitzen alle ihre jeweils besondere Bedeutung. Keine Karte kann als strikt negativ gesehen werden, denn sie enthält meistens mehr, als auf den ersten Blick vielleicht zu erkennen ist.

Kontrolle und Macht

Eine der definitiv positivsten Karten ist der Magier. Er besitzt im wahrsten Sinne des Wortes einen speziellen Zauber, den man auch spüren kann. Der Magier, welcher in erster Linie den Mann verkörpert, steht für alles Perfekte im Menschen. Der Magier ist Herr über die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Diese Tatsache zeugt von seiner Fähigkeit, alles unter Kontrolle zu haben. Er sorgt dafür, dass alles ausgeglichen ist und nichts aus dem Ruder läuft. Auf die Fähigkeit der Kontrolle, verweist auch sein Schlangengürtel. In der Regel ist die Schlange ein unberechenbares und gefährliches Wesen, jedoch hat der Magier die Schlange gebändigt und sie gehorcht ihm. Das Zepter, welches auf der Magierkarte abgebildet ist, steht für seine Macht, die er über das Weltliche besitzt.

Die eigenen Schwächen im Griff haben

Wenn die Magierkarte als Tageskarte gezogen wird, dann bedeutet diese immer, dass wir Kontrolle haben. Diese Kontrolle, kann auch Kontrolle über uns selbst sein. Wenn wir bestimmte Schwächen haben, die wir nicht in den Griff bekommen, dann deutet die Magierkarte darauf hin, dass wir nun die Kontrolle über unsere Schwächen bekommen. Wir müssen nicht unsere Schwächen die Kontrolle über uns erlangen lassen, sondern man kann durchaus seine Schwächen in den Griff kriegen und über diese triumphieren. Selbst Dinge, die uns vorher große Sorgen bereitet haben, lassen sich nun mit Leichtigkeit bewältigen. Die Karte gibt Mut, uns über unsere Schwächen und Probleme zu erheben und ihrer Herr zu werden. Die positive Aura, die man durch die Hilfe des Magiers versprüht, überträgt sich auch auf die Mitmenschen, die sich gerne in ihrer Gesellschaft aufhalten.

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Kipperkarten-Serie: Ehestandskarte

Steht eine feste Bindung an? Oder entfernt man sich vom Partner/von der Partnerin?
Steht eine feste Bindung an? Oder entfernt man sich vom Partner/von der Partnerin?

Die Ehestandskarte ist die Karte mit der Nummer 3. Sie bezieht sich auf die Ehe, also auf Partnerschaften und feste Beziehungen in diesem Kontext. In einem anderen Kontext wird sie auch gerne mit dem Namen Bindungskarte versehen, was dementsprechend für eine erweiterte Auslegung des Begriffs „Bindung“ gesehen wird. Hiermit meint man also nicht unbedingt die Bindung an andere Menschen, sondern vielmehr die Verbindung, die man zu einem Ort, einer Arbeit oder einem Gegenstand hat.

 

Um mit der Karte zu arbeiten, findet man zuerst also heraus, welche Lebensbereiche bei dem Fragesteller im Vordergrund stehen. Wenn diese Kipperkarte mit einem seiner Vorgänger zusammensteht, also der 1 oder 2, dann ist das ein Zeichen für ein herannahende feste Beziehung. Ist die Ehestandskarte über der Hauptperson, dann spielen die Gedanken viel um die Partnerschaft, ist es umgekehrt, und die Karte liegt unterhalb, dann hat die Partnerschaft an Bedeutung verloren.

Auch die Seiten sind zu betrachten: Wenn die Karte links liegt, dann könnte die Beziehung abgeschrieben worden sein. Auf der rechten Seite bedeutet die 3. Karte eher eine neue Beziehung in der Zukunft. Mit der Nummer 4 zusammen ist die dritte Kipperkarte ein Zeichen für Festigkeit. Es könnte eine Hochzeit bevorstehen oder eine Freundschaft könnte stark gefestigt sein. Mit einer zusätzlichen Karte Nummer 7 besteht die Möglichkeit einer Einladung zu einer Hochzeitsgesellschaft.

 

Die 3 mit der 5 zusammen heißt, dass ein älterer Mann verheiratet ist. Die Ehestandskarte mit der 6. Karte steht dafür, dass eine ältere Frau verheiratet ist. Mit der 7. Karte und der 3 zusammen wird die Beziehung zum Gesprächsthema, zum Beispiel durch einen Antrag oder ein Zusammenziehen. Die Ehestandskarte als Tageskarte gesehen verspricht eine sehr verbundene Einstellung zum Tag. Man dürfte im Gespür schon ein Empfinden von Verbundenheit haben, das im Zusammenhang mit dem ganzen Tag besteht.

© panthermedia.net/181998 (Bernd Boscolo)

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Tarot-Literatur: Narrensprünge – Eine Reise durch das Tarot

 
Die Kraft der Poesie
Die Kraft der Poesie

Die Karten der Margarete Petersen

Eine der bedeutendsten zeitgenössischen Malerin veröffentlich nun ihr Buch „Narrensprünge – Eine Reise durch das Tarot“. Mit diesem Buch beweist Margarete Petersen, dass sie nicht nur Talent zum Malen, sondern auch zum Schreiben besitzt. Schon seit langem verzaubert sie mit ihren eigenen Tarot-Karten die Welt. Die Kraft ihrer Bilder zieht Tarotfreunde in den Bann. Doch birgt ihr Deck auch Gefahren, denn die Bilder sind so stark aufgeladen und können den Betrachter mit Wucht treffen, dass es Mut erfordert, die Karten zu deuten. Mut sich seinen eignen Ängsten und verborgenen Wünschen zu stellen. Eine Anleitung zur Interpretation der Karten gab Petersen bis heute nicht. Auch das Booklet, das dem Deck beliegt, konnte nicht helfen.

Das Buch zu den Tarot-Karten

Neun Jahr später erscheint nun das Buch Narrensprünge. Es gibt die Hoffnung auf ein Deutung der Karten. Die Hoffnung wird dadurch geschürt, dass das Buch alle 78 Tarot Motive abbildet. Doch jeder, der diese Hoffnung beim Kauf des Buches in sich trägt, wird enttäuscht werden. Das Buch ist viel mehr eine Dopplung der Karten, die Bildermacht zeigt sich nun in Petersens Worten. Sie schreibt poetisch, metaphorisch, assoziativ. „Wie rotes Licht lässt du die Wörter durch die Kehle fließen“, so beschreibt Petersen ihren Magier. Da ist nichts klar definiert, die Deutung zu finden, bleibt Aufgabe des Karten Legers. Das Buch ist der Stein, der die Fantasie ins Rollen bringt, der Treibstoff für Träume. Wen wundert es, dass es hier nicht um Fakten geht. Margarete Petersen ist eine Künstlerin, sie hat Zugang zum Sinnlichen und Übersinnlichen und lässt durch ihre Worte und Bilder jeden daran Teilhaben.

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Zigeunerkarten – (optische )Zeugen der Vergangenheit

Im Jahre 1920 entwarf ein unbekannter Künstler die heute als Zigeunerkarten bekannten Karten
Im Jahre 1920 entwarf ein unbekannter Künstler die heute als Zigeunerkarten bekannten Karten

Verschiedenste Formen des Orakels haben sich im Laufe der Geschichte entwickelt, wurden weiterentwickelt oder auch wieder verworfen. Ob aus den Eingeweiden von frisch geschlachtetem oder geopfertem Vieh, Tierknochen oder dem Vogelflug – schon immer wurden Naturbeobachtung und die Überreste von Geschöpfen der Natur dafür verwendet, die Zukunft zu deuten und vorherzusagen. Diese Vorhersagen waren aber in den meisten Fällen nur einigen Personen und Berufsgruppen gestattet. Darunter fielen die altrömischen Auguren, Schamanen und Priester, Stammesälteste und Jungfrauen. Anderen Normalsterblichen war die Kunst der Vorhersage oft unter der Androhung von drakonischen Strafen, mitunter dem Tode, verboten. Trotzdem war der Reiz der Orakelkunst für viele zu hoch, und so wurden die Formen der Voraussage oft heimlich praktiziert und weiterentwickelt.

Durch die Verbreitung des christlichen Glaubens rückten solche heidnischen Gebräuche aber oft in den Hintergrund oder verschwanden vollends von der Bildfläche. Die katholische Kirche bekämpfte derartige Praktiken, um ihren Allwissenheits- und Allmachtanspruch zu verfestigen. Durch die hohe Zuwanderungsrate der Zigeuner im Laufe des 15. Jahrhunderts wurde die Wahrsagerei mithilfe von Karten zunehmend populär in Westeuropa.
Durch die Tabuisierung der Orakelkultur waren die umherziehenden Volksstämme aus dem Osten oft die einzigen geübten Menschen auf diesem Gebiet und daher vielbeanspruchte Leute. Ihre Karten waren oft primitiv gestaltete Schnipsel aus Pergament oder ähnlichem. Die heutigen Zigeunerkarten haben im Gegensatz zur landläufigen Meinung nichts mehr mit diesen ursprünglichen improvisierten Blättern zu tun. Die Bezeichnung spiegelt lediglich den Ruf der fahrenden Völker als magiebegabt und orakelgeschult wider.

Im Jahre 1920 entwarf ein unbekannter Künstler die heute als Zigeunerkarten bekannten Karten, und sie verbreiteten sich rasch im osteuropäischen Raum und kamen von dort auch in unsere heimischen Gefilde. Der weitverbreitete Glaube, Zigeuner- und Kipperkarten seien identisch, ist falsch. Sie ähneln sich nur in Verwendung und in einigen Abbildungen.

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Liber T – Crowley in neuem Gewand

Immer wieder werden alte Kartendecks neu interpretiert
Immer wieder werden alte Kartendecks neu interpretiert

Das neue Kartenmodell Liber T Tarot, Tarot of Stars Eternal (Tarot der Ewigkeit der Sterne), bestehend aus 78 Karten, ist eine moderne Neuinterpretation des Thot-Tarot von Alaister Crowley und Lady Frieda Harris – eine faszinierende Neuschöpfung des Künstlers Andrea Senrio, Schöpfer des Dante-Tarots.

Unter Crowley-Fans werden sich ganz sicher die Geister scheiden: Die einen werden denken, dass man versucht hätte, einem klassisch alt und gut bewährten Blatt die abstrakte Kunst der Moderne aufzuzwingen, doch was für die einen ein Graus ist, kann für die anderen aber eine Wohltat sein. Etwas Neues, um den Geist zu erfrischen.

Aber nicht nur das Aussehen hat sich verändert, es finden sich auch Unterschiede in der symbolischen Darstellung. Andrea Senrio hat seiner künstlerischen Freiheit freien Lauf gelassen, wobei die symbolischen Aussagen von Crowleys Vorlage nicht berührt wurden. Nur bei den Zahlkarten der Arkana werden die Unterschiede deutlicher. Das Liber T Tarot verbindet das jeweilige Elementesymbol in entsprechender Anzahl mit echten Szenen. Damit tritt eine aussagekräftigere Karte zum Vorschein.

Der astrologische Aspekt rückt nun auch mehr in den Vordergrund, wobei die 36 Zahlenkarten mit den ägyptischen Dekanen verknüpft werden, die als Sibu (Ewige Sterne) und Sepesu (Ewigkeit der Sterne) bezeichnet werden.

Alle Informationen dazu finden Sie in dem üblichen Lo-Scarabeo-Begleitheft, wie immer auch fünfsprachig. Die Kartendeutung wurde nicht vom Autor des Liber T Taros selbst geschrieben, deshalb wird das Begleitheft dem komplexen Deck leider nicht gerecht.

Für alle, die dennoch Interesse haben: Das Liber T Tarot ist ab 19,90 Euro im Handel erhältlich.

© Axel Gutjahr – Fotolia.com

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Reihe: Eine Geschichte des Wahrsagens – Die Frühzeit

Das Schicksal deuten
Das Schicksal deuten

Die Geschichte des Wahrsagens ist schon sehr alt. Die Menschen sehnten sich seit Urzeiten danach, zu wissen, was sie morgen erwarten könnte. Allen Gesellschaften, die Schriftzeugnisse hinterlassen haben, kann man nachweisen, dass sie sich mit der Deutung der Zukunft beschäftigt haben. Das Wahrsagen oder die Mantik hatte eine starke soziale Komponente, denn die Menschen fragten sich, welches Schicksal sie erwartet und wollten auch über ihre Rolle in der Welt Bescheid wissen. Wie dieses Wissen über die Zukunft erlangt werden konnte, beschäftigte die Schamanen und Geistlichen dieser Zeit.

Es gab verschiedene Praktiken aus denen man Ratschläge für die Zukunft erwartete. Einiges mutet heute sicherlich bizarr an, wie zum Beispiel das wahrsagen anhand von Missbildungen. Es wurde auch versucht aus Öllachen oder Warnträumen die Zukunft vorherzusagen. Eine Methode, die zu der damaligen Zeit sehr verbreitet war, ist das Haruspizium. Bei dieser Technik wurde aus den Eingeweiden von toten Tieren gelesen. Aus den Tieropfern und ihrer rituellen Schlachtung, lässt sich im Nachhinein von ausgehen, dass auch zu den frühzeitlichen Epochen bereits ein umfangreiches Wissen über die Anatomie von Tieren bestand. Die Menschen zu dieser Zeit gingen davon aus, dass die einzigen Wesen, die normalerweise ein Wissen über die Zukunft besitzen konnten, Götter waren. Diese sendeten dem Menschen dann Zeichen, die er interpretieren musste, um die Zukunft wenigstens zum Teil sehen zu können. Die grundlegende Idee hinter dem Lesen der Zeichen war, dass der Welt Entsprechungen zugrunde liegen. Das bedeutet, dass sich das Göttliche im Menschlichen zeigen kann.

Die Weltsicht war eine stark deterministische. Jeder hat sein Schicksal und es kommt darauf an es zu deute. Denn wer Einblick in sein Schicksal hat, der ist auch im Vorteil.  Im 2. Jahrhundert vor Christus war das Wahrsagen sehr verbreitet, jedoch bei einigen religiösen Autoren nicht sonderlich beliebt. Germanen und Kelten waren große Experten in der Mantik , die von den Druiden durchgeführt wurde. 

panthermedia.net/Marek Uliasz

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Der Hierophant: Ratgeber im Vertrauen

Die Karte des Hierophanten
Die Karte des Hierophanten

Das Tarot dient seit langer Zeit als Ratgeber in schweren Situationen, aber auch als interessante Entscheidungshilfe. Es gibt viele unterschiedliche Tarot-Kartendecks, die alle ihren eigenen Stil haben. Am bekanntesten sind sicherlich, das Tarot de Marseille, das Thoth-Tarot und das Rider-Waite-Tarot. Die Karten bestehen aus 78 Karten, die unterteilt sind in großes und kleines Arkana. Die großen Arkana sind in beim Tarot wohl am interessantesten, da sie bestimmte Bewusstseinsstufen symbolisieren.

Die Karte Nummer Fünf ist nach der Klassifizierung des Rider-Waite-Tarot der Hierophant. Dieser ist sehr Weise und dient als Ratgeber und Mentor. Dieses Wissen kann er auch beschützen, das bedeutet, dass er Geheimnisse hüten kann. Wer sich seinem Wissen anvertrauen will, der erfährt durch den Hierophanten oder Hohepriester eine Leitung. Vor allem Menschen, die sich ungern helfen lassen, werden mit dem Hohepriester konfrontiert. Er deutet darauf hin, dass man sich in bestimmten Situationen auf den Rat von anderen verlassen sollte.

Das bewusste Ignorieren von gewissen Wahrheiten, wird ebenfalls durch den Hierophanten angezeigt. Er ist im wesentlichen eine gütige und tolerante Person, die weiß, dass es viele Wege gibt, wie man seine Ziele erreichen kann. Es kommt hauptsächlich darauf an, dass wir uns nicht selbst aus den Augen verlieren und unserer Seele treu belieben.

Der Hierophant kann aber auch als Warnung verstanden werden. Sie warnt vor Dogmatismus und blinden Gehorsam. Durch sein großes Wissen, weiß der Hierophant, dass viele Dinge relativ sind und nicht immer dieselben Dinge richtig oder falsch sein müssen. Es kommt darauf an, dass man bereit ist, nicht stur an einer Sache festzuhalten, wenn sich diese als falsch herausstellt. Wenn diese Karte gezogen wird, dann zeigt sie an, dass man auch fragen muss, um wissen zu erlangen. Es ist keine Schande, dass man etwas nicht weiß. Viel schlimmer ist es, wenn man weiß, wo man Hilfe bekommen kann, sie aber aus Stolz ablehnt. 

panthermedia.net/Jeffrey Thompson

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Spezial: Was ist ein Krafttier?

Welches ist dein persönliches Krafttier?
Welches ist dein persönliches Krafttier?

Krafttiere sollen helfen, die persönliche Stärken zu finden. Sie werden auch Totemtiere genannt und unterstützten die spirituellen Entwicklung. Dabei helfen sie den Weg durch das Leben zu finden. Krafttiere deuten die eigene Persönlichkeit und zeigen besondere Eigenschaften einer Person.
Gleichzeitig sind Krafttiere jene Tiere, zu denen man sich hingezogen fühlt.

Bei der Suche nach seinem Krafttier ist es wichtig, sich auf die eigene Intuition zu verlassen. In vielen Fällen hat man schon längst ein Krafttier, ohne es bewusst zu erkennen. Es begegnet einem in Form von Bildern und Symbolen scheinbar zufällig im alltäglichen Leben. Wer auf die Zeichen achtet und sie richtig deutet, wird sein Krafttier schnell und leicht erkennen.
Ist die Suche schwierig, kann Meditation oder eine schamanische Reise helfen, das persönliches Krafttier zu finden.

Es ist nicht selten, dass es nicht ein Krafttier alleine ist, das einem durch das Leben begleitet. Oft sind es gleich mehrere Krafttiere, die sich im Laufe der Zeit auch ändern können. Dies ist oft der Fall, wenn man im Leben einen neue Stufe genommen, eine besondere Entwicklung abgeschlossen oder ein bestimmtes Ziel erreicht hat.

Wer sein persönliches Krafttier gefunden hat, kann zum zweiten Schritt übergehen: der Führung. Sich der Führung des eigenen Krafttiers anzuvertrauen und mit der Weisheit des jeweiligen Tieres zu verbinden, ist für die spirituelle Entwicklung unerlässlich. Hilfreich ist es, das Krafttier genau zu studieren und zu beobachten. Jedes Krafttier hat bestimmte Eigenschaften, die man sich im Zuge der Verbindung aneignen sollte. So verinnerlicht der Drache etwa Kraft, Mut, Phantasie und Kreativität. Auf das Naturwesen zu hören, der Botschaft zu lauschen, hilft, sich selbst zu erkennen.

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Legesystem: Der Astrologische Kreis

Der Astrologische Kreis - Als Tarot-Legesystem sehr beliebt
Der Astrologische Kreis - Als Tarot-Legesystem sehr beliebt

Mit dem astrologischen Kreis können Sie beim Kartenlegen einen guten Überblick über sämtliche Lebensbereiche gewinnen und zudem noch die Tendenzen der Zukunft erkennen. Genau deshalb ist diese Legeart für viele verschiedene Arten der Befragung geeignet. Die gegenwärtige Situation wird Ihnen nach dieser Legung viel klarer erscheinen.

Keine astrologischen Vorkenntnisse notwendig

Dabei basieren die gezogenen Karten aus der klassischen Bedeutung der einzelnen Häuser im Horoskop. Astrologische Kenntnisse zur Deutung sind allerdings nicht unbedingt notwendig. Dabei werden die Karten analog im Kreis ausgelegt. Die 1. Karte ganz links stellt dabei den sogenannten Aszendenten dar und entspricht dem 1. Haus( 8 der Münzen). Der Aszendent zeigt uns mit welcher Art und Weise wir auf unsere Mitmenschen und der Umwelt zugehen. Er beschreibt unsere äußere Erscheinung.

Anschließend geht es gegen den Uhrzeigersinn mit dem 2. Haus(6 der Münzen) weiter, welches sich in erste Linie mit Talenten, Fähigkeiten und Finanzen beschäftigt. Das 3. Haus(8 der Stäbe) ist das Haus der Kommunikation. Es beschreibt das alltägliche Leben und Nachrichten die wir in der nächsten Zeit erhalten werden.

Haus 4 hat die Symbolik des Ritters der Stäbe und geht einher mit dem 3. Haus. Es zeigt emotionale Zustände und Dinge bei uns zu Hause an. Im 5. Haus (Ass der Münzen) geht es um alles, was spaß macht. Chancen, Kreativität und Flirts sind Themen dieser Karte. Haus 6 (9 der Münzen) hingegen behandelt den Arbeitsalltag, das Pflichtbewusstsein und neue Wege im Beruf.

Ernst wird es im 7. Haus (Ass der Kelche). Hier kündigt sich eine neue Liebe oder eine ernst gemeinte Partnerschaft an. Haus 8 (10-Rad des Schicksals) zeigt die hintergründigen Themen und Tabus wie Krisen, Tod oder Sexualität. 

Wer ins 9. Haus schaut, der wird seine eigene Lebensphilosophie wiederfinden. Der Bube der Stäbe deutet dabei neue Erfahrungen und Horizonterweiterung an. Im 10. Haus (20-Gericht) geht es besonders um den Blick der Außenwelt auf uns selbst. Es beschreibt den Stand in der Gesellschaft, beruflichen Erfolg und Anerkennung.

Das 11. Haus (Bube der Münzen) sagt viel über Ideale und Freundschaften und im 12. und letzten Haus (5 der Stäbe) werden die verborgenen Hoffnungen und Ängste aufgedeckt. Auch Spiritualität und das Unbewusste zeigen sich hier relativ deutlich.

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Zigeunerkarten-Serie: Sehnsucht

Zigeunerkarten zum Kartenlegen
Zigeunerkarten zum Kartenlegen

Die Zigeunerkarten sind sehr beliebt als Wahrsagekarten. Sie sind besonders deutlich im Bezug auf Gefühle und können bei Fragen, die sich mit Emotionen auseinandersetzen eine gute Analyse bieten. Entwickelt wurden die Karten gegen Ende des 19. Jahrhunderts und haben seitdem eine  breite Anhängerschaft gefunden. Die Gefühlskarten können Gefühle sehr differenziert wahrnehmen und verschaffen einen Überblick, über die durch die Gefühle beeinflussten Entwicklungen.

Eine Zigeunerkarte, die sich hauptsächlich mit den Träumen und wünschen einer Person auseinandersetzt und deshalb eine große Aussagekraft besitzt ist die Sehnsuchtskarte. Jeder Mensch verspürt Sehnsucht nach etwas, denn meistens sind die Menschen in ihrem Leben in Situationen gefangen, welche unbefriedigend sind. Man sehnt sich nach vielen Dingen, die meisten sind dabei nicht greifbar und dienen eher als Inspiration. Eine Sehnsucht zu haben, kann gute und schlechte Auswirkungen auf jemanden haben. Wenn man zu sehr in seinen Sehnsüchten lebt und die aktuelle Situation ausblendet, dann ist das nicht besonders förderlich, um sie zu ändern. Aber Wünsche können auch Kraft geben, da sie uns antreibt, mehr für die Verwirklichung der Sehnsüchte zu tun. Die Eigenschaft der Karte ist neutral, wobei sie für alle Wünsche steht, die schwer in Erfüllung gehen. Diese Karte symbolisiert, dass man bei gewissen Dingen viel Geduld aufbringen muss. In der Nähe einer Personenkarte sagt sie aus, dass die Person sehr anspruchsvoll ist. Als Tageskarte wird sie so gedeutet, dass man sich seinen Träumen und Wünschen hingibt und sich den Alltag so ausmalt, wie man ihn gerne hätte.

In Verbindung mit der Karte „Tod“, verweist sie auf eine Todessehnsucht beziehungsweise Depression. Zusammen mit der „Traurigkeit“, deutet die Karte daraufhin, dass unerfüllten Wünschen nachgehangen wird. In Verbindung mit „Treue“ gibt die Karte einen Hinwies darauf, dass die Sehnsüchte vorerst unerfüllt bleiben, es sei denn, es liegt eine positive Personenkarte daneben, dann könnten die Wünsche schon bald erfüllt werden. 

panthermedia.net/anyka

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